Maßgefertigte Einlagen

Orthopädische Einlagen nach Maß

So vielfältig und individuell wie Ihre Füße.

Ob im Büro, beim Sport, auf der Baustelle oder bei gesundheitlichen Beschwerden – die Anforderungen an unsere Füße sind sehr unterschiedlich. Deshalb fertigen wir keine Einlage von der Stange, sondern entwickeln passgenaue Versorgungslösungen für verschiedenste Lebenslagen. Im Folgenden stellen wir unsere häufig genutzten Einlagenmodelle vor.

Stützende Einlage

Entlastet Ihre Füße im Alltag, gleicht Fehlstellungen aus und verbessert die Statik – für mehr Komfort beim Gehen, auch bei hoher Belastung. Die Einlage wirkt stabilisierend und unterstützt Sie bei Beschwerden wie Knick-Senkfuß oder allgemeiner Überlastung.

Slim
Einlage

Dezente Entlastung für enge oder modische Schuhe: Die Slim-Einlage schmiegt sich unauffällig an und unterstützt Ihre Füße gezielt bei langen Tagen, erhöhtem Stand oder einseitiger Belastung – für mehr Komfort ohne Kompromisse beim Schuhwerk.

Sport
Einlage

Bei Belastung zählt Präzision: Unsere Sporteinlage unterstützt Sie bei Ausdauer, Training und Bewegung. Sie entlastet die Füße, dämpft gezielt, stabilisiert die Muskulatur und hilft Ihnen, Ihre Leistung kontrolliert und schmerzfrei abzurufen.

Sensomotorische Einlage

Diese Einlage wirkt aktivierend: Über gezielte Reize stimuliert sie Muskeln und Nerven in Fuß und Bein, unterstützt die Körperhaltung und verbessert das Gangbild. Ideal bei muskulären Dysbalancen, Haltungsschwächen oder funktionellen Beschwerden.

Kinder
Einlage

Wachsende Füße brauchen Orientierung: Unsere Kinder-Einlagen unterstützen die natürliche Entwicklung, korrigieren frühzeitig leichte Fehlstellungen und fördern ein gesundes Gangbild – ganz ohne Druck, aber mit viel Wirkung für die Zukunft.

Hallux Rigidus Einlage

Gezielte Entlastung für das Großzehengrundgelenk: Unsere spezielle Einlage begrenzt schmerzhafte Bewegungen, führt den Abrollvorgang kontrolliert und schützt so vor Überlastung – für mehr Bewegungsfreiheit trotz eingeschränkter Gelenkfunktion.

Fersensporn Einlage

Gezielte Dämpfung im Fersenbereich: Die weichbettende Einlage reduziert punktuelle Belastung und Reizungen der Sehnenansätze – für mehr Komfort bei jedem Schritt und eine deutlich spürbare Entlastung im Alltag oder bei beruflicher Belastung.

Diabetes Einlage

Bei empfindlichen Füßen entscheidend: Die Diabetes-Einlage schützt vor Druckstellen, verteilt Belastungen gleichmäßig und sorgt für Sicherheit bei Neuropathie oder Durchblutungsstörungen – weich, nahtfrei verarbeitet und individuell angepasst.

1
2
3
4

So Unterstützen Einlagen

Weniger Schmerz, mehr Freiheit – Ihre Einlage macht den Unterschied.

1. Fersenpolster

Dämpft den Auftritt, reduziert Stoßbelastung bei jedem Schritt.

2. Vorfußentlastung

Die Pilotte unterstützt gezielt den Vorfußbereich und sorgt für eine spürbare Entlastung beim Abrollen.

3. Außenrand / laterale Führung

Stützt den Außenrand des Fußes und sorgt für eine stabile laterale Führung

4. Zehengreifzone

 Unterstützt die Zehenaktivität für besseren Abdruck beim Gehen.

Einlagen für Arbeitssicherheitsschuhe

Sicher stehen – auch unter hoher Belastung:

Im Berufsalltag wirken oft hohe Belastungen, besonders in Sicherheitsschuhen. Unsere orthopädischen Einlagen für Arbeitssicherheitsschuhe sind für diese Anforderungen konzipiert. Sie können Dämpfung und Ergonomie verbessern sowie Fehlstellungen ausgleichen. Die Versorgung erfolgt gemäß DGUV-Vorgaben; die erforderliche Zertifizierung für die berufliche Verwendung stellen wir bereit.

Häufig gestellte Fragen zu maßgefertigten Einlagen

Alles Wichtige auf einen Blick

Was sind orthopädische Einlagen nach Maß?

Orthopädische Einlagen nach Maß sind individuell gefertigte Schuheinlagen, die Fußform, Belastung und Beschwerden gezielt berücksichtigen. Sie stützen, entlasten oder führen den Fuß je nach Befund. Im Unterschied zu Einlagen von der Stange werden sie an Alltag, Beruf, Sport, Schuhwerk und medizinische Anforderungen angepasst.

Orthopädische Einlagen sind sinnvoll, wenn Fußfehlstellungen, Schmerzen, Überlastung oder instabiles Gehen den Alltag beeinträchtigen. Häufige Gründe sind Knick-Senkfuß, Fersensporn, Hallux rigidus, Vorfußbeschwerden, berufliches Stehen oder sportliche Belastung. Entscheidend ist eine individuelle Analyse, weil nicht jede Beschwerde dieselbe Einlagenart benötigt.

Mit ärztlichem Rezept übernimmt die gesetzliche Krankenkasse in der Regel einen Teil der Kosten für orthopädische Einlagen. Versicherte zahlen meist die gesetzliche Zuzahlung und mögliche Mehrkosten, wenn eine höherwertige oder besondere Ausführung gewählt wird. Die genaue Höhe hängt von Einlagenart, Material, Krankenkasse und Verordnung ab.

Die Krankenkasse kann maßgefertigte orthopädische Einlagen bezahlen, wenn eine medizinische Notwendigkeit ärztlich verordnet wurde. Grundlage ist ein Rezept für ein Hilfsmittel. Je nach Ausführung werden Festbeträge übernommen, während Komfortausstattungen, besondere Materialien oder Zusatzleistungen teilweise selbst bezahlt werden müssen.

Die Anpassung orthopädischer Einlagen beginnt mit einer Analyse von Fußform, Belastung, Gangbild und Beschwerden. Danach wird festgelegt, welche Stützung, Dämpfung oder Führung nötig ist. Anschließend werden die Einlagen individuell gefertigt, in die passenden Schuhe eingesetzt und bei Bedarf nachkontrolliert oder feinjustiert.

Maßgefertigte Einlagen sind meist nach wenigen Werktagen bis etwa zwei Wochen fertig. Die genaue Dauer hängt von Befund, Einlagenart, Material und Auslastung der Werkstatt ab. Bei speziellen Versorgungen wie Diabetes-Einlagen, sensomotorischen Einlagen oder Einlagen für Sicherheitsschuhe kann zusätzlicher Abstimmungsbedarf entstehen.

Für eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist in der Regel ein ärztliches Rezept erforderlich. Ohne Rezept können Einlagen trotzdem privat angefertigt werden, wenn eine Beratung und Fußanalyse sinnvoll erscheinen. Ein Rezept ist besonders wichtig, wenn Beschwerden medizinisch abgeklärt und die Versorgung als Hilfsmittel abgerechnet werden soll.

Für enge oder modische Schuhe eignen sich besonders schlanke Einlagenmodelle mit reduzierter Aufbauhöhe. Sie bieten gezielte Unterstützung, ohne den Schuh unnötig eng zu machen. Wichtig ist, dass Schuhform, Fußvolumen und gewünschte Wirkung zusammenpassen, damit Komfort, Halt und Entlastung nicht durch zu wenig Platz verloren gehen.

Orthopädische Einlagen dürfen in Sicherheitsschuhen nur verwendet werden, wenn Schuh und Einlage dafür zugelassen sind. Für den beruflichen Einsatz gelten besondere Anforderungen, damit Schutzfunktion und Zertifizierung erhalten bleiben. Normale Alltagseinlagen sollten deshalb nicht einfach in Arbeitssicherheitsschuhe gelegt werden.

Bei Fersensporn können weichbettende Einlagen mit gezielter Fersenentlastung helfen, Druck und Zugbelastung im Fersenbereich zu reduzieren. Sie dämpfen den Auftritt und verteilen die Belastung gleichmäßiger. Entscheidend ist, ob zusätzlich Fußfehlstellungen, verkürzte Strukturen oder berufliche Dauerbelastung berücksichtigt werden müssen.

Sporteinlagen unterstützen den Fuß bei Bewegung, indem sie Belastung verteilen, dämpfen und die Fußführung stabilisieren. Sie können bei Laufbelastung, Training, Ballsport oder wiederkehrenden Überlastungsbeschwerden sinnvoll sein. Anders als Alltagseinlagen müssen sie stärker auf Sportart, Schuh, Bewegungsrichtung und individuelle Belastung abgestimmt werden.

Orthopädische Einlagen können für Kinder geeignet sein, wenn Fehlstellungen, Schmerzen oder auffällige Gangmuster fachlich abgeklärt wurden. Kinderfüße entwickeln sich noch, deshalb sollte die Versorgung nicht pauschal erfolgen. Wichtig sind eine kindgerechte Passform, regelmäßige Kontrolle und Anpassung an Wachstum, Aktivität und Beschwerdebild.

Diabetes-Einlagen sind notwendig, wenn empfindliche Füße, Druckstellen, Neuropathie oder Durchblutungsstörungen ein erhöhtes Verletzungsrisiko verursachen. Sie verteilen Druck besonders gleichmäßig und werden weich, reizarm und individuell angepasst. Ziel ist nicht nur Komfort, sondern vor allem Schutz vor unbemerkten Belastungsspitzen und Hautschäden.

Stützende Einlagen stabilisieren den Fuß vor allem mechanisch, während sensomotorische Einlagen gezielte Reize an Muskeln und Nerven setzen. Stützende Modelle werden häufig bei Fehlstellungen und Überlastung eingesetzt. Sensomotorische Einlagen kommen eher bei funktionellen Beschwerden, Haltungsthemen, muskulären Dysbalancen oder Gangbildproblemen infrage.

Neue orthopädische Einlagen sollten zunächst stundenweise getragen und dann schrittweise länger genutzt werden. Eine kurze Eingewöhnungsphase ist normal, weil Fuß, Muskulatur und Gangbild auf die veränderte Unterstützung reagieren. Starke Druckstellen, Taubheitsgefühle oder zunehmende Schmerzen sollten jedoch kontrolliert und nicht einfach ausgehalten werden.

Kontaktieren Sie uns

Individuelle persönliche Beratung bei Gammersbach